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Hetze gegen Pfarrerin Dietrich - auch in der Schweiz ist die Meinungsfreiheit in Gefahr

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Hetze gegen Pfarrerin Dietrich - auch in der Schweiz  ist die Meinungsfreiheit in Gefahr Empty Hetze gegen Pfarrerin Dietrich - auch in der Schweiz ist die Meinungsfreiheit in Gefahr

Beitrag von Marek1964 am Sa Dez 28, 2019 1:54 pm

In der Schweiz konnte man sich über 10 Jahre Minarettverbot freuen, aber grosse Festivitäten haben wahrscheinlich keine stattgefunden, ich weiss von keinen. Trotz diesem klaren Signal des Schweizer Souveräns haben dort unterdessen Muslime ihren Anteil an der Bevölkerung steigern und die Linken ihre zersetzende Tätigkeit in Medien, Schulen und leider auch Kirchen fortsetzen.

Die Pfarrerin Christine Dietrich kämpft schon seit langen Jahren gegen die Islamverharmlosung. Sie schriebt auf dem Blog PI-News. Für mich ist dieser Blog manchmal in seiner Sprache nicht sehr wählerisch, bisweilen zynisch oder wutbürgerlich - aber in der Sache immer richtig, zumindest habe ich keine eklatanten logischen oder sachlichen Fehler entdecken können, in den etwa vier Jahren, wo ich da etwas häufiger lese, ohne aber ein wirklicher Kenner dieses Blogs zu sein.

Die Leitlinien aber kann ich aber unterschreiben: http://www.pi-news.net/leitlinien/

Nach meiner ersten Durchsicht hat vor allem die basellandschaftliche Zeitung mit zwei Journalisten, einer davon ein "Streategie und Politikberater der SP", sich gegen diese Pfarrerin ins Zeug gelegt und damit der Antifa das klare Signal gegeben: Greift sie an. Ein linker Pfarrer, dessen Familie mir aus meiner Schulzeit als links bis linksextrem bekannt ist, legte sich auch ins Zeug.

Hier die Quellen: https://www.bzbasel.ch/basel/basel-stadt/eine-frau-redet-sich-ins-elend-pfarrerin-mischte-bei-einem-rechtsextremen-anti-islam-blog-mit-135724229
https://www.bzbasel.ch/basel/basel-stadt/linke-aktivisten-stuermen-weihnachtsgottesdienst-von-umstrittener-pfarrerin-dietrich-kirche-will-anzeige-erstatten-136150815
http://www.pi-news.net/2019/12/basel-linkes-lumpenpack-greift-pfarrerin-dietrich-an/
bazonline.ch/basel/stadt/das-ist-ein-massiver-uebergriff-auf-die-christliche-gemeinschaft/story/24638220
https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/denn-sie-weiss-was-sie-tut-islamgegnerin-neu-im-basler-kirchenrat-135581135


Wenn ich mir nun das anze anschaue, dann sieht man eine ganze Menge, die mir schon bekannt kommt, bei den Kämpfern gegen den Islam und dem skurpellosen Mainstream, der auch das Einbrechen in die Privatsphären für ein legitimes Mittel gegen die Kritiker der Islamisierung. Denn es wurde ein chat der Pfarrerin, den Sie kurz nach dem Bekanntwerden des Breivik Attentats, als noch nicht klar war, wer das Massaker zu verantworten hatte, gemeint, ob nicht einer eine zu heftige Freitagspredigt gehalten hat. Es war eine Frage, die sich sicher viele damals gestellt hatten, waren doch Massaker, wie dasjenige von Beslan bis dahin von den Anhängern der sogenannten Religion des Friedens verübt worden. Ja, in diesem Fall war es jemand, der sogar einen aus dem Kreis der PI News gekannt hatte - ja ok, schlimm, aber hat jemand auf PI News jemals aufgefordert Kinder von Sozialdemokraten zu töten?

Distanzeritis ein Fehler
Leider ist dann Pfarrerin dann auf Distanz zu pi-news gegangen, was ich falsch finde. Denn man kann schreiben wo man will. Solange das, was man schreibt verantworten kann, kan niemand was einwenden. Ich selbst würde auch auf der WoZ, der taz, den belltower.news, dem Neuen Deutschland oder auch dem Völkischen Beobachter schreiben, wenn es ihn noch gebe. Ich würde mir natürlich nicht vorschreiben lassen, was ich schreibe, das Umfeld muss nicht nur egal sein, ja, wenn es das Umfeld des dezidiertesten Gegner ist, dann umso besser, habe ich doch da die Chance, Leute auf meine Seite zu ziehen, die auf der Seite des Gegner sind. Aber auch im Widerspruch der Communities dort kann man lernen, entweder besser zu argumentieren, oder aber, auch gut möglich, eigene Standpunkte da und dort zu revidieren. Das ist demokratischer Diskurs. Und der ist gut. These, Antithese, Synthese.

Das andere ist, das PI-news kein rechtsextremer und schon gar nicht brauner Blog ist. Das ist die Argumentation des oberflächlichen linken Mainstreams. Was ihm nicht passt, ist rechtsextrem, also Nazi, eine billige, weitere Diskussion nicht standhaltende Diffamierung. Die Protagonisten des PI_News Blogs stehen ohne wenn und aber hinter dem Deutschen Grundgesetz und der Demokratie, sehen diese aber durch zunehmende Islamisierung gefährdet. Das ist aber nix mit rechtsextrem oder braun. Das mag dem einen oder anderen übertrieben scheinen, ja gut, dann kann man eben den demokratischen Diskurs suchen und seine Argumente aufführen, aber das wollen ja diese Linken und Mainstreamler eben nicht. Sie wollen keine Diskussion, sie wollen diffamieren. Rechts, braun, unwürdig, müssen ausgeschlossen werden. Weil sie eben befürchten müssen, in einer freien Diskussion argumentativ zu unterliegen -und das ist genau der Punkt.

Dagegen hilft nur entschlossenes verteidigen der eigenen Positionen, wie es uns die Reformatoren Jan Hus oder Martin Luther vorgeführt haben, aber auch zahllose andere, wie Gallileo Gallilei, Emile Zola, Winston Churchill, die nach langem Ringen eben doch Recht bekommen haben.¨

Solange jemand nur oberflächliche Argumente zu hören bekommt, hat er leichtes Spiel, solange die Diskussion fair verläuft, und er seine Argumentation beherrscht. Und davor fürchten sich die Linken. Und lassen faire Diskussionen am liebsten gar nicht zu.

So wurde im Artikel der beiden linken Journalisten aufgeführt, die Pfarrerin hätte irgendwo ein Tatzenkreuz gelikt und den Kreuzfahrerspruch "Deus Vult" gelikt oder auf Ihre Webseite aufgenommen. Ja, mein Gott, die Muslime reden ohne grosse Schleier von Dschihad, den religiös verbrämten eroberischen Ausbreitung ihres Herrschafts- und Kulturkreises, aber wir sollen die Kreuzfahrer, diejenigen, die sich nach einem halben Jahrtausend muslimischer, hemmungsloser Ausbreitung zu Lasten des christlichen Kulturkreises, endlich zur Wehr gesetzt haben, schämen? Ja, das ist linke Logik.

Die Kreuzzüge waren sicher nicht nur ein tolle Geschichte, nach einigen Erfolgen hackten sich die Christen wieder untereinander ab, was allerdings die Muslime auch in der Lage ware zu machen, mal so nebenbei. Aber angesicht der muslimischen Expansion waren sie berechtigt und unter dem Strich etwas, wozu sich ein Christ bekennen darf.

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Beitrag von marylinjackson am Di Jan 07, 2020 2:34 pm

PI-news liest sich im Verhältnis zum Blog Indymedia wie einen seichten Roman von Courths-Mahler.
Die Linken, und dazu zählt sich die Antifa, hat andere, schlagende Argumente im Kampf gegen Rechts.

"Weil sie eben befürchten müssen, in einer freien Diskussion argumentativ zu unterliegen -und das ist genau der Punkt."

https://de.indymedia.org/node/57746

Die Aufrufe in diesem Blog gegen "Bullen und Bullerinnen" werden vom Staatschutz ignoriert.
Um den vorherigen verbotenen Blog  (Indymedia.linksunten) geht es ab 25.01.2020 im Leipziger Gerichtsprozess.
Alle, die sich wagen, gegen die Antifa vorzugehen, werden schnell "die Nase voll haben". Es brauch sehr viel Mut der Politiker und Justiz.
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Beitrag von marylinjackson am Di Jan 07, 2020 7:57 pm

Wenn ein Pfarrer sich kritisch vor seiner Gemeinde über den Islam äußert, so ist das nicht nur mutig, sondern wünschenswert. Kichenoberhäupter dagegen verbergen ihr Kreuz, wenn sie in Jerusalem den Tempelberg betreten. Bischof Bedford -Strohm wähnt sich vielleicht als neuer Reformator, wenn er so eine Tat als Demutsgeste vor dem Islam auslegt.
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Hetze gegen Pfarrerin Dietrich - auch in der Schweiz  ist die Meinungsfreiheit in Gefahr Empty Vernunft als europäische Errungenschaft

Beitrag von Tomeb am Sa Jan 25, 2020 3:47 pm

Es ist das Recht eines jeden Volkes über die Angelegenheiten auf dem eigenen Staatsgebiet zu verfügen, jedoch ist es doch eben eine Errungenschaft der europäischen Aufklärung, dass dabei Grundrechte gewährleistet werden müssen. Jedem Bürger muss ein Schutz zustehen, damit man nicht darum fürchten muss, dass seine Rechte zur Disposition zu sehen. Demokratie und Menschenrecht sind nicht per se gleichzusetzen. Eine theoretisch absolute Demokratie kann die Todesstrafe einführen, eine neue Staatsreligion ausrufen oder eine Minderheit verfolgen. Das soll im Interesse aller nicht geschehen, da jeder von uns auf irgendeine Art abweicht von der "Norm". Sei es biologisch, ideologisch oder eben religiös.
Es ist also das gute Recht einer Nation Minarette zu verbieten, aber es sollte nicht das Recht eines Volkes sein, eine Minderheit auf eine solche Weise zum Thema zu machen. Diskussionen, ob der Kreuzzug legitimiert waren, sind unglaublich deplatziert und führen ins nichts. Wer einerseits gegen den Jihad ist, kann nicht guten Gewissens Deus Vult schreien. Sich bei dem eigenen Handeln an den Extremisten der anderen Seite zu orientieren ist doch kein aufgeklärter Ansatz. Sollen Europäer nun köpfen, um es dem IS gleich zu tun? Erzeugt doch von der Fragilität des westlichen Moral- und Wertesystems, wenn gleich alle geistigen Errungenschaften der vergangenen Jahrhunderte, durch rückständige Feinde zunichte gemacht wird. Wenn jemand also Deus Vult ruft und sich darauf beruft, dass die gesamte islamische Welt Jihad rufen würde, verhält sich selber nicht weniger rückständig und verkennt dabei, dass diese Positionen die der Extremsten unter den fast 2 Milliarden Muslimen weltweit sind. Das Gros der islamischen Welt von Marokko bis Indonesien lebt friedlich in ihren Ländern oder zumindest nicht anders als große andersgläubige Teile dieser Erde. Natürlich nicht vergleichbar mit Europa, aber verkennt dabei nicht einfach, dass das meiste des Unheils der letzen 50 Jahre nicht direkt aus diesen Ländern kommt, sondern Ergebnis geopolitischer Entscheidungen.
Islamische Terroristen berufen sich in ihren Indoktrinierungslagern auch auf die expansionistische und gewalttätige Politik der NATO Länder seit dem Ende des Kalten Krieges. Habt genug Mumm und versetz euch mal in die Lage eines einfachen Menschens aus dem Nahen Osten, der nicht diese große Weltpolitik sieht, sondern nur amerikanische Bomber am Himmel und Soldaten auf ihren Straßen. Wir müssen es ihnen eben nicht gleich tun und nicht den einfachen Weg wählen und ein großes einfaches Feindbild schaffen, sondern lernen zu unterscheiden. Verteidigt diesen Boden und seine Ideale und Errungenschaften, aber tut dies nicht in dem Ihr eben diese dabei selber mit den Füßen tretet.

Tomeb
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Beitrag von marylinjackson am Sa Jan 25, 2020 11:14 pm

V. S. Naipaul schrieb "Eine islamische Reise" und "Jenseits des Glaubens" zu einer Zeit, als noch nie amerikanische Bomben auf die von ihm bereisten Länder Pakistan, Malaysia, Iran und Indonesien fielen. Er beschreibt die einfachen Muslime, die ihre Kinder auf Koranschulen schicken, die historischen Gegebenheiten und politischen Entwicklungen dieser Länder. Deutlich ist erkennbar, wer und mit welchen Zielen hier agierte.
Das alles schrieb Naipaul vor dem 11. 9. 2001!
Die Reaktion der westlichen Welt auf den sich seit diesem Tag immer mehr ausbreitendem islamistischen Terror / Djihadismus folgte zwangsäufig. Alle Bemühungen christlicher (und staatlicher) Oberhäupter (auch Papst) die immer mehr aufgebrachten Fundamentalisten zu beruhigen, sind doch nur gescheitert.

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Beitrag von Klartext am Do Jan 30, 2020 3:02 pm

Hier ein besorgniserregender Artikel von Ismail Tipi: hier

Ein Viertel der muslimischen Jugendlichen ist bereit, für Fragen des Glaubens auch Gewalt anzuwenden...


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Hetze gegen Pfarrerin Dietrich - auch in der Schweiz  ist die Meinungsfreiheit in Gefahr Empty Vernunft sollte international sein

Beitrag von marylinjackson am Do Feb 06, 2020 1:36 pm

Mit dem letzten Satz von Ismail Tibi:

"Es liegt an uns, den Jugendlichen, die der Scharia den Vorzug gewähren wollen und den radikalen Islam wo nötig auch mit Gewalt zum „Sieg“ zu verhelfen, eine Alternative aufzuzeigen. Und zwar eine demokratische, rechtsstaatliche, soziale und weltoffene Alternative, nach unseren Regeln, Gesetzen und Werten, im Sinne unseres Grundgesetzes."

bleibt alles so, wie es ist.
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